Black Friday fällt 2026 auf den 27. November, Cyber Monday auf den 30. November. Danach beginnt der Endspurt bis Weihnachten. DHL hat seinen Geschäftskunden am 12. Oktober 2026 die Abgabetermine und Änderungen bei der Abholung mitgeteilt. Wir fassen zusammen, was daraus für Onlinehändler folgt.
Das Leistungsversprechen für Heiligabend
Für Pakete innerhalb Deutschlands gilt: Bei einer Regelabholung bis einschließlich Dienstag, 22. Dezember, werden die Sendungen in der Regel bis Donnerstag, 24. Dezember, zugestellt. Ausgenommen sind DHL Kleinpaket und Sperrgüter, sie sind nicht Teil dieses Leistungsversprechens. DHL empfiehlt, diese Sendungen ein bis drei Tage früher einzuliefern.
Keine Abholung am 24. und 31. Dezember
Am Donnerstag, 24. Dezember, und am Donnerstag, 31. Dezember, können in der Regel keine Abholungen erfolgen. An allen anderen Tagen holt DHL wie gewohnt ab. Wer sonst täglich Pakete übergibt, sollte die Lagerabläufe um diese beiden Lücken herum planen, damit sich keine Sendungen über die Feiertage stauen.
Zwischen Black Friday am 27. November und dem Abholschluss am 22. Dezember liegen knapp vier Wochen mit hohem Aufkommen. Wer Aktionen plant, sollte Bestand, Packmaterial und Personal schon vor dem Cyber Monday am 30. November auf Spitzenlast auslegen. Ein Rückstau aus dem Wochenende lässt sich in der Woche danach nur schwer wieder abbauen.
Auslandssendungen früher planen
Bei Paketen ins Ausland hängt der Abholtag von der Zieldestination und der gewählten Versandleistung ab. Dazu kommen Feiertage im Zielland und mögliche Laufzeitverzögerungen. DHL veröffentlicht dazu auf seinen Laufzeitenseiten ziellandspezifische Hinweise. Als Faustregel gilt: Auslandspakete brauchen deutlich mehr Vorlauf als Inlandspakete.
Daten rechtzeitig übermitteln
DHL weist darauf hin, dass EDI-Daten, bei Bedarf auch elektronische Zolldaten, vor der Einlieferung vorliegen müssen. Nur dann ist eine Zustellung nach den kommunizierten Abgabeterminen möglich. Wichtig sind außerdem Empfänger-Kontaktdaten, also E-Mail-Adresse oder Mobilfunknummer, in den Sendungsdaten. Sie ermöglichen Empfängerservices und eine kundenfreundliche Zustellung. Prüfe, ob dein Shop diese Felder zuverlässig an die Versandsoftware übergibt.
Was Händler jetzt vorbereiten sollten
- Lege einen internen Bestellschluss fest, der vor der letzten Abholung am 22. Dezember liegt. Er muss die Zeit für Kommissionierung und Verpackung im Lager einrechnen.
- Zeige die letzten Bestelltermine im Shop an, getrennt nach Inland, Ausland und Sperrgut.
- Plane Kleinpakete und Sperrgüter früher ein, etwa mit einem Versand bis Freitag, 18. Dezember (Empfehlung auf Basis des DHL-Hinweises).
- Kalkuliere die Zuschläge der Paketdienste ein, mehr dazu in unserem Beitrag Peak-Zuschläge 2026 und Porto 2027.
Wer die Lagerlogistik auslagert, sollte Bestellschluss, Abholzeiten und Zusatzabholungen frühzeitig mit dem Dienstleister abstimmen. Unsere Seiten zu Versenden und Lagern zeigen, wie das im Fulfillment aussieht. Was Fulfillment für dein Sortiment kostet, siehst du im Kostenrechner.
Hinweis: Die Termine entsprechen den Angaben von DHL für Geschäftskunden vom 12. Oktober 2026. Sie sind kein verbindliches Versprechen für jede Sendung. Maßgeblich sind deine Vereinbarung mit dem Paketdienst und dessen aktuelle Hinweise.
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